4-Tage-Woche

Vorreiter in der Branche und der Region

WENZEL startet neues Arbeitszeitmodell: 4-Tage-Woche in der Produktion

 

Wiesthal – Die WENZEL Group GmbH & Co. KG hat in der Produktion an ihrem Stammsitz in Wiesthal zu Beginn des Jahres die 4-Tage-Woche eingeführt. Der weltweit agierende Maschinenbauer ist mit dem neuen Arbeitszeitmodell ein Vorreiter in seiner Branche und der Region. 

Das Jahr 2021 ist für WENZEL endlich wieder gut gelaufen, die Folgen der Autokrise und der Corona-Pandemie gut verdaut: auch die Auftragsbücher für 2022 sind bereits wieder gut gefüllt. Aber trotzdem geht WENZEL nun nicht einfach so zur Tagesordnung über, sondern führt ein neues, für Maschinebauunternehmen sehr innovatives Arbeitszeitmodell ein: die 4-Tage-Woche in der Produktion als Standard und in der Verwaltung als Option.

 

Mitarbeiterorientiert, innovativ und nachhaltig

Mitarbeiterorientiert, innovativ und nachhaltig sollte das neue Arbeitszeitmodell sein, das seit Mitte2021 vorbereitet und zum Jahresbeginn umgesetzt wurde. Mitarbeiterorientiert, da viele Mitarbeiter signalisiert hatten, dass die durch Corona vorübergehende erforderliche Kurzarbeit eigentlich sehr gut zu den eigenen Ansprüchen passt. 

„Wir haben die 4-Tage-Woche unter dem Motto ‚Moderne Arbeitsplätze für die Zukunft‘ ins Leben gerufen.“, betont Geschäftsführerin Dr. Heike Wenzel. „Es bleibt mehr Zeit für eigene Interessen, die Familie und Freundschaften. Für uns ist das neue Arbeitszeitmodell aber auch eine tolle Möglichkeit, als attraktiver Arbeitgeber zu punkten, ein klarer Vorteil im Wettbewerb um die besten Talente am Arbeitsmarkt.“  

Innovativ ist das Modell, da die Motivation und die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter für uns wichtiger ist als die Auslastung der für die Produktion notwendigen und zum Teil sehr kapitalintensiven Maschinen. Es bedarf aber einer sehr guten Planung, damit in den 4 Tagen auch die gleiche Stückzahl an Maschinen gefertigt werden kann wie zuvor. Und damit wirkt das neue Arbeitszeitmodell auch nachhaltig, können doch viele, energieintensive Maschinen, Druckluft- und Klimatechnik nun bereits Donnerstagabend ausgeschaltet werden, Energieeinsparungen von 10 - 15% bei gleicher Produktionsleistung sind die Folge.

 

Optionen auf das Arbeiten im Homeoffice erweitert

„Die Reduzierung der Arbeitstage von fünf Tage auf vier Tage pro Woche greift in allen Abteilungen, wo die Umsetzung möglich ist“, erklärt Personalleiter Daniel Eisler. Über den Wechsel des Arbeitszeitmodells konnten die Mitarbeiter individuell entscheiden. Der Großteil der Mitarbeiterinnen hat die Umstellung gerne angenommen, zumal die Reduktion der Arbeitsverträge von 37,5 auf 36 Stunden ohne Lohnverzicht erfolgte. Die Mitarbeiter mit 40-Stunden-Verträgenkonnten sich entscheiden: entweder mit einer „Selbstbeteiligung“ ebenfalls auf die 4-Tage-Woche mit 36 Stunden reduzieren oder beim alten Vertrag bleiben. „Für diejenigen, die bei ihrem bestehenden Modell bleiben wollten, haben wir die Optionen auf das Arbeiten im Homeoffice erweitert“, führt Eisler weiter aus. 

Aktuell ist die 40-Stunden-Woche noch der Standard in den meisten Firmen. Studien und Praxisbeispiele verdeutlichen aber, dass die 4-Tage-Woche bei einem effektiven Zeitmanagement auch das Potenzial habe, die Motivation und Produktivität zu steigern. Inzwischen wurde das neue Modell bereits einen Monat in der Praxisgelebt. Die Mitarbeiter haben sich eingewöhnt und positive Stimmen berichten, dass die Produktivität trotz der Stundenreduzierung erwartungsgemäß gleich bleibt.

 

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